Wir sollten es übergross auf die Fassade schmieren, auf jeden einzelnen Ziegel schreiben und die Innenwände damit zutapezieren und es wäre nicht annähernd genug gesagt. Wir könnten es von den Dächern rufen, eine Durchsage im Zug machen oder von Ohr zu Ohr flüstern und es hätten nicht genug Leute gehört.
Fürs Erste sind wir einfach überwältigt. Eine halbe Million ist für uns nicht einfach eine Zahl. Sie zeigt, wie stark das Bedürfnis nach Freiräumen und alternativer Kultur in der Region ist. Wir bedanken uns herzlich bei euch allen für eure Unterstützung.
Es sind wohl Luftsprünge und Purzelbäume angebracht, Glückwünsche und Freudentänze.
Uns schiesst der Champagner, das Bier und die Cola vor Lachen aus der Nase, wenn wir daran denken, wie alles angefangen hat.
Der November stand im Namen des Bauchwehs, der zitternden Hände und des Schulterzuckens. Wir versuchens, haben wir gedacht. Und das haben wir. Alle zusammen.
Das Gefühl von taumelnden Jubelumarmungen soll uns nie abhanden kommen und uns weiter antreiben!
Wir wollen radikaler werden, wilder und unsere Räume noch mehr teilen, mit denen die sie brauchen. Nutzt die Möglichkeiten, setzt eure Ideen und Träume um, bringt noch mehr Leben ins Haus! Werdet aktiv und engagiert euch im KuZeB und im Kollektiv! Heute ist es ein Stück vom Kuchen und in Zukunft wollen wir gemeinsam mit euch die ganze Bäckerei.
„Die da“, die in der Kleiderfabrik, Paradiesvögel, Punxs und Alternative. Nennt uns wie ihr wollt, aber seit neustem sind wir Nachbarn, die nicht mehr ausziehen.
Jetzt bleiben wir - und zwar für immer.
KuZeB bleibt und alle anderen Orte auch, irgendwie und jetzt erst Recht!
Feier mit uns den Erhalt des KuZeBs und das Ende der "KuZeB bleibt!" Kampagne!
Seit 32 Jahren betreibt der Verein KuZeB das autonome KulturZentrum Bremgarten in einer ehemaligen Kleiderfabrik. Es ist das älteste nichtkommerzielle, selbstverwaltete und eigenständig finanzierte Kulturzentrum der Schweiz.
Das KuZeB ist ein generationenverbindendes Projekt und bildet im ländlich geprägten Aargau einen wichtigen Knotenpunkt für Menschen aus lokalen Gemeinden. Das Haus und die Infrastruktur bieten eine Plattform, die auch von Menschen aus der ganzen Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus genutzt wird.
Die Eigentümer wollen die Liegenschaft nach 32 Jahren kollektiver Nutzung verkaufen. Da wir von der Bedeutung des Kulturzentrums überzeugt sind, wurde ein Förderverein gegründet, um durch die 'KuZeB bleibt' Kampagne die nötigen finanziellen Mittel für einen Kauf zu beschaffen. Durch den Kauf soll der Boden der Spekulation entzogen und so das Kulturzentrum in der alten Kleiderfabrik langfristig gesichert werden. Mit der Eigentümerfamilie haben wir uns auf einen Kaufpreis von CHF 3.75 Mio. verständigt. Dank der Zusage einer Grossspende von CHF 3.25 Mio. durch eine Privatperson, steht ein erfolgreicher Kaufabschluss in unmittelbarer Nähe. Unter der Bedingung, dass wir mit der KuZeB bleibt Kampagne CHF 500'000 an Spenden generieren, erhalten wir den vereinbarten Betrag.
Dank der Zusage einer Grossspende von CHF 3.25 Mio. durch eine Privatperson, steht ein erfolgreicher Kaufabschluss in unmittelbarer Nähe. Unter der Bedingung, dass wir mit der KuZeB bleibt Kampagne CHF 500'000 an Spenden generieren, erhalten wir den vereinbarten Betrag.
Wir sind noch nicht ganz dort angekommen, wo wir sein müssen. Wer sich mit dem Häuserkauf auskennt, weiss dass noch mehr Kosten auf uns warten. Wir müssen den Notar, unsere Anwältinnen und weiter Zusatzkosten im Zusammenhang mit der Handänderung bezahlen.
Vielleicht auch erzwungenermassen haben wir Zukunftsträume. Da brauchen wir jede Menge fleissige Hände; es warten eine Flachdach- und eine Krüppelwalmdachbaustelle auf uns.
Für diese Projekte sind wir froh um jede Unterstützung durch Mithilfe oder finanziell.
Die Perspektiven, die wir durch den Kauf gewinnen, sind weit und überwältigend. Wir werden der Fabrik jetzt weiter Sorge tragen und Liebe und Engagement in diese Wände stecken.
Das ist unser Haus!
So wie sich neue Menschen am Projekt KuZeB beteiligen können, dürfen sich auch alle willkommen fühlen, diese Kampagne mitzutragen. Neben Geldspenden gibt es noch unzählige Formen, sich einzubringen: Vom Organisieren von Solidaritätsaktionen wie Demos, Partys oder Soli-Essen bis hin zur Produktion von Merch oder der Mithilfe beim Nachdenken und Texten. Meldet Euch oder kommt an Veranstaltungen vorbei und lernt uns kennen. (mitmachen@kuzeb-bleibt.ch)
Jede Spende zählt! Tätige eine Banküberweisung mit QR-Code, um uns Gebühren zu ersparen oder nutze die Twint Möglichkeit. Spenden (ab der Höhe von CHF 100.- und abzüglich der Gebühren) können auf Wunsch zurückbezahlt werden, sollte die Kampagne das Ziel, die ehemalige Kleiderfabrik zu erwerben, nicht erreichen. Dies erfordert jedoch die Angabe deiner Email-Adresse in der Zahlungsmitteilung.
Für Grossspenden wende dich bitte direkt an: info@kuzeb-bleibt.ch
Adresse
Förderverein KuZeB
Zürcherstrasse 2
CH-5620 Bremgarten AG
IBAN
CH44 0839 0040 6380 1000 7
Zahlungsmitteilung
Deine E-Mailadresse
Um den bürokratischen Aufwand gering zu halten, bitten wir um Verständnis, dass eine Rückzahlung erst nach erfolgloser Beendigung der Kampagne getätigt wird. Ausserdem weisen wir darauf hin, dass dies nur bei digitalen Spenden (IBAN, Twint) möglich ist und eine Email als Zahlungsmitteilung unbedingt angegeben sein muss. Nicht zurückgeforderte Spenden würden wir Projekten rund um autonome Freiraumkultur zukommen lassen. Dazu werden wir zu gegebener Zeit transparent kommunizieren.
Hier findest du alle Events rund um die Kampagne und das KuZeB. Trage deine Soli-Aktion im Kalender ein, um dich mit anderen zu vernetzen!
Feier mit uns den Erhalt des KuZeBs und das Ende der "KuZeB bleibt!" Kampagne!
Entdecke Print-Artikel zum Download sowie spannende Artikel über das KuZeB. Verbreite unsere Ideen!
Erhalte Informationen rund im die Kampagne.
Dafür werden wir auch in Zukunft einstehen.
Wir wollen ein unkommerzielles Kulturzentrum erhalten. Das heisst wir wollen tiefe Eintrittspreise für Veranstaltungen (seit Jahren CHF 10.-) beibehalten und auch bei Getränken weiterhin nur den Einkaufspreis plus die Möglichkeit zu spenden einfordern. Dadurch sollen auch Hemmschwellen abgebaut werden, um das Projekt kennenzulernen und aktiv daran teilzunehmen. Wir wollen einen höchstmöglichen Grad an Autonomie bewahren
Wir wollen einen höchstmöglichen Grad an Autonomie bewahren. Uns ist es wichtig, dass das KuZeB primär von den Menschen getragen wird, die hier aktiv sind und sich solidarisch mit unserem Projekt identifizieren. Wir wollen keine staatlichen oder privaten Zuwendungen, die an unvereinbare Bedingungen geknüpft werden. Wir passen auch selber aufeinander auf und lehnen daher einschneidende behördliche Auflagen sowie Polizei im Haus ab.
Wir werden uns weigern, uns zu hierarchisieren. Wir wollen Schwarmintelligenz. Weiterhin sollen Entscheidungen, die das Haus und Projekte darin betreffen, gemeinsam an den Vollversammlungen getroffen werden. Es sollen dabei alle mitdiskutieren können, egal wie lange Menschen schon im Haus aktiv sind. Auf Mehrheitsabstimmungen wird verzichtet. Es gilt, einander zu überzeugen und Konsenslösungen anstatt strategische Allianzen zu finden.
Ausser (meist symbolischen) Gagen für Künstler:innen, wollen wir Arbeit nicht mit Geld gleichsetzen. Notwendige Arbeit soll gerecht organisiert werden. Fähigkeiten sollen erworben und nicht eingekauft werden. Arbeit wird bei uns als sinnstiftendes und selbstermächtigendes Tätigsein erlebt. Jeder persönliche Effort ist wichtig fürs Haus. Wir wollen die Bedeutung einzelner Arbeiten nicht bewerten. Wir wollen es fördern, aus freiem Willen heraus Verantwortung zu übernehmen.
Das KuZeB soll kein in sich geschlossenes Projekt darstellen. Wir brauchen kein Vereinslokal, sondern eine gerechtere Welt. Im KuZeB soll es daher weiterhin möglich bleiben, Soliaktionen und -veranstaltungen für andere Projekte durchzuführen. Der Vernetzung mit solidarischen Orten muss eine hohe Bedeutung zukommen. Autonome Kulturzentren und Freiräume braucht es weltweit.
Im KuZeB wollen wir nicht, dass Menschen aufgrund der Herkunft, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung, des Alters oder aufgrund von Beeinträchtigungen oder äusseren Merkmalen benachteiligt werden. Wir versuchen uns gegenseitig im Verhalten zu sensibilisieren und auch wohlwollend zu kritisieren. Nach innen versuchen wir solidarische Strukturen und Banden der Freundschaft zu stärken.
Gemeinsam können wir es schaffen, diesen einzigartigen Raum zu bewahren. Mach mit und werde Teil der Bewegung für eine solidarische, autonome Zukunft!